„Klimaschutz Made in Austria“: Investitionen in die Energiezukunft

Konferenz Personen schauen auf Leinwand
(c) Klima- und Energiefonds/APA-Fotoservice/Philipp Greindl

Unter dem Motto „Innovationen für den Klimaschutz“ veranstaltete der Klima- und Energiefonds am 29. September die Jahresveranstaltung der FTI-Initiative. Die drei Vorzeigeregionen Green Energy Lab (GEL), New Energy for Industry (NEFI) und Wasserstoffinitiative Vorzeigeregion Austria Power & Gas (WIVA P&G) stellten den rund 40 geladenen Gästen im Linzer Ars Electronica Center die Fortschritte in unterschiedlichen Einzelprojekten vor. Zudem verfolgten weit mehr als 100 Personen die Präsentationen und Diskussionen online.

Das NEFI-Expertenteam präsentierte aus seinen Projekten: Gerald Steinmaurer (FH OÖ) aus dem Projekt Indugrid, Markus Haider (TU Wien) aus dem Projekt Gmunden High Temperature Heat Link R&D. Johannes Dock (Montanuniversität Leoben) und Daniel Janz (Breitenfeld Edelstahl) stellten das Projekt OxySteel vor.

Im Talk zu Klimaneutralität 2040 diskutierten die drei Verbundkoordinatoren Wolfgang Hribernik (NEFI), Horst Steinmüller (WIVA P&G) und Mathias Schaffer (GEL, in Vertretung von Raphaela Reinfeld) über die aktuellen positiven Entwicklungen in den Vorzeigeregionen und die Hoffnung auf eine baldige Zusage für neue weitere Forschungsprojekte. Denn die Zeit drängt: um die ambitionierten Klimaziele zu erreichen muss die Entwicklung neuer Technologien und deren Erprobung im Feld in Echtzeit erfolgen. Die Vorzeigeregionen sind ein hervorragendes Instrument um das umzusetzen.

Besonderes Highlight war der Besuch und das Impulsstatement von Bundesministerin Leonore Gewessler und ihre Ankündigung das Programm noch heuer im Rahmen des Konjunkturpakets mit zusätzlichen 24,5 Millionen Euro finanziell unterstützen zu wollen. Die abschließende Podiumsdiskussion mit unter anderem hochrangigen Vertreter*innen aus Wirtschaft und Landespolitik beendete das Jahresevent.

Link zur OTS-Presseaussendung

Beispiele für Projekte aus den Vorzeigeregionen Energie

InduGrid-Industrial Microgrids

Energieaustausch zwischen Industriebetrieben kann wesentlich zu CO2-Reduktion und Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Kooperationspartner beitragen. Im Rahmen von InduGrid werden technische, wirtschaftliche und rechtliche Rahmenbedingungen innerhalb einer Energieaustauschplattform abgebildet, und an drei industriellen Energiegemeinschaften mit unterschiedlichen Schwerpunkten implementiert und validiert.

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Green Energy Lab: Blockchain Grid

Das Projekt geht der Frage nach, wie die Netzeinspeisung von dezentral erzeugtem Strom aus erneuerbaren Energiequellen durch die flexible Nutzung von freien Netzkapazitäten optimal umgesetzt werden kann. Dabei kommt die Blockchain-Technologie zur Anwendung. Ziel ist es, dass sich „Prosumer“ aktiv ins Energiesystem einbringen können und autonom freie Netzressourcen teilen.

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WIVA: HYTECHBASIS 4 WIVA

Wasserstoff gilt als Zukunftshoffnung auf dem Weg zur Klimaneutralität. Ziel des Projektes ist es, den aktuellen Stand der Technik im Bereich PEM-Brennstoffzellen und Elektrolysesysteme signifikant zu verbessern und den Industrialisierungsgrad der Technologie zu erhöhen.

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Gruppe von Personen in Konferenzraum
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(c) Klima- und Energiefonds/APA-Fotoservice/Philipp Greindl
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