GMUNDEN HIGH TEMPERATURE HEAT LINK R&D

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Das Projekt in Gmunden beinhaltet mehrere Innovationen, die in der Kopplung eine echte Neuheit darstellen und ein hohes Replikationspotential für andere Standorte ergeben. Die Implementierung keramischer Heißgas-Filter erlaubt erstmals eine hoch-effiziente Wärme-Auskopplung aus Zement-Abgas und eröffnet damit vielseitige Optionen für kostengünstige Wärmespeicherkonzepte und nachfolgende Wärme-Nutzung.

 

Leiter Institut für Energietechnik
und Thermodynamik, TU Wien

Projektziel ist die Entwicklung und Auslegung einer 10MWth Hochtemperatur-Wärmeauskopplung im Zementwerk Gmunden. Technologisch soll im Zement-Gas keramische Heißgas-Filterung in Kombination mit Fluiden wie Flüssigsalz oder CO2 erfolgen. Ein Langzeit-Wärmespeicher mit Kapazität zwischen 24 Stunden und 60 Tagen soll gekoppelt mit einer 1,5km langen Hochtemperatur-Leitung Dampfversorgung für Großabnehmer im Stadtgebiet ermöglichen.

ZIELE

  • Keramische Heißgas-Filtrierung des Zementofen-Abgases
  • Implementierung einer Wärmeauskopplung mit Rippenrohrwärmetauschern und innovativen Fluiden.
  • Kosteneffiziente Wärmespeicherung
  • Hochtemperatur-Fernwärmetransport über 1,5km öffentliches Land.

LAUFZEIT:
09/18 – 03/21

PROJEKTVOLUMEN:
€ 1.257.366

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