SANBA

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Niedertemperaturnetze zur Wärmeversorgung und Kühlung (Anergienetze) eröffnen neue Möglichkeiten für dezentrale Energieversorgung auf Quartiersebene. Sie erhöhen die Flexibilität und fördert die Integration von lokalen, erneuerbaren Energiequellen. Damit entstehen dynamische Netze, die es ermöglichen, dass Gebäude aktiv am Netz als Produzenten und Konsumenten teilnehmen können.

 

Projektleiterin SANBA,
AIT Austrian Institute of Technology GmbH

Ziel des SANBA-Projekts ist es, ein sogenanntes Anergie- oder Niedertemperatur- Heiz- und Kühlnetz für die aufgegebene „Martinek-Kaserne“ in Baden zu entwickeln, wobei industrielle Niedertemperatur-Abwärme aus der benachbarten NÖM-Molkerei verwendet wird sowie lokal verfügbare erneuerbare Wärmequellen wie Geothermie. Die Projektergebnisse werden zeigen, ob das Konzept eines Anergienetzes technisch und wirtschaftlich realisierbar ist und ob es weiterverfolgt werden soll.

ZIELE

  • Konzipierung eines Anergienetzes für die Martinek-Kaserne in Baden mit überschüssiger Wärme aus der benachbarten NÖM-Molkerei.
  • Bereitstellung von wissenschaftlichem, technischem und sozioökonomischenKnow-how für die effiziente Planung und Gestaltung lokaler Anergienetze.
  • Entwicklung eines Simulationstools für die flexible Planung von lokalen Anergienetzen.
  • Entwicklung von drei Szenarien für eine zukünftige Nutzung der „Martinek-Kaserne“.

LAUFZEIT:
09/18 – 02/21

PROJEKTVOLUMEN:
€ 749.409

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